Ein düsteres Kapitel der Alexander-Ecker-Schädelsammlung, heute bezeichnet als »historischer und kolonialer Verantwortungsbestand der Universität Freiburg aus anthropologischen Forschungskontexten«: Das heutige Namibia war als Deutsch-Südwestafrika von 1884 bis zum Ersten Weltkrieg eine Kolonie des Kaiserreiches, als Anthropologen dort Human Remains für deutsche Sammlungen beschafften. Bis heute lagern Schädel und Gebeine und andere Human Remains in deutschen Universitätseinrichtungen und Museen. Auch die ehemalige Alexander-Ecker-Sammlung,, heute unter dem Namen »historischer und kolonialer Verantwortungsbestand der Universität Freiburg aus anthropologischen Forschungskontexten«, ist ein Zeugnis der Sammlungen aus deutschen Kolonien.
Koloniale Sammelwut – ein düsteres Kapitel der ehemaligen Alexander-Ecker-Sammlung
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Andere Stationen in dieser Audiotour:
Stadtgarten: Völkerschauen in Freiburg – Der koloniale Blick als Spektakel (12:11 min) • Karlsplatz: Kolonialausstellungen in Freiburg – Präsentationen kolonialer Begehrlichkeiten (7:57 min) • Was heißt hier Helden? Ruhm und Namen – eingraviert ins Freiburger Stadtbild und Gedächtnis. Straßennamen mit kolonialem Kontext (15:32 min) • Moltkestraße: Koloniale Spuren – im Freiburger Stadtbild (8:21 min) • Pflanzung der Kolonialeiche – hitzige Reden vor der Universität (6:37 min) • Kirche und Kolonialismus – ehemaliges Werthmannhaus und Paulussaal (8:25 min) • KG II der Universität: Human Remains - Restitution und Rückgabe menschlicher Überreste (9:36 min) • Freiburger Zeitung - Koloniales Gedankengut in Wort und Druck (21:53 min)