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„Es ist wichtig, dass es hier Raum gibt für Initiativen und neue Ideen“ / Politisches Engagement im Bahnhof Langendreer

„Es ist wichtig, dass es hier Raum gibt für Initiativen und neue Ideen“ / Politisches Engagement im Bahnhof Langendreer

15: „Es ist wichtig, dass es hier Raum gibt für Initiativen und neue Ideen“ / Politisches Engagement im Bahnhof Langendreer

Kristin Schwierz hat von 2011 bis 2022 kollegial den Bereich „Politik und Gesellschaft“ im Bahnhof Langendreer verantwortet und war dem Bahnhof schon vorher, seit Ende der 1990er Jahre, als aktive Nutzerin verbunden.

1998: Kristin Schwierz zieht zum Studium nach Bochum und lernt den Bahnhof Langendreer als „DEN alternativen Ort in Bochum“ damals kennen. Gruppentreffen und Aktivitäten hier gehören bald fest zum Alltag. Der Bahnhof wird zum Ort für politische Erfahrungen, für neue Kontakte und sogar für die Gründung eines neuen Freiraums. Als sie 2011 als Mitarbeiterin im Bereich „Politik und Gesellschaft“ beginnt und Jahre später das Bahnhofsarchiv durchpflügt, wird ihr immer klarer, wie stark der Bahnhof immer auch Spiegel und Akteur politischer Bewegungen war. Und sie macht selbst die Erfahrung, wie wichtig dieser Ort sein kann, um in einem entscheidenden Moment viel und nachhaltig zu bewegen…

Ort: Kino Café / Empore vor Raum 6 (innen)


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Andere Stationen in dieser Audiotour:

Die Vorgeschichte des Bahnhof Langendreer (4:02 min) • „Wie ein mexikanisches Restaurant in Kleinformat“ / Das Centro Latino (heute Wageni) (6:46 min) • Unser Bahnhof / Von der Errichtung bis zur Schließung des Bahnhof Langendreer (1908-1983) (3:14 min) • „Das war ein Angebot, das man nicht ausschlagen konnte“ / Die NRW-Städtebauförderung der 1980er Jahre (8:55 min) • „Viele haben gesagt: Wir brauchen Räume, über die wir selbst bestimmen können“ / Die Gründung des soziokulturellen Zentrums (9:20 min) • „Der Bahnhof war tiefste Baustelle, kein Stein stand auf dem anderen“ (4:27 min) • „Eine Bahnstrecke von Amsterdam nach Wildungen mit Stopp in Langendreer…!“ (8:17 min) • „Wenn ich im Kino sitze und die Züge durch ein kurzes Vibrieren spüre, denke ich zurück“ (9:19 min) • "Wir sind ja nicht zum Reden hier, sondern zum Tanzen" / In der DJ-Kabine (6:25 min) • „Das war eine unglaubliche Befreiung“ / Der Frauenabend und der queere Schwoof (11:29 min) • Zum Zug, zum Chor, zur Liebe! (3:26 min) • „Den Cineastinnen und Cineasten ein Zuhause geben“ / Das endstation.kino (11:04 min) • Der Historische Bahnhof: Wartesäle, Wohnhaus und drumherum (2:59 min) • „Es gibt hier eine familiäre Atmosphäre“ / Videoaktivismus und „blicke“-Festival im endstation.kino (7:39 min) • „Es wurde getippt, geklebt und getackert“ / Die „Dorfpostille“ und der Bahnhof Langendreer (9:48 min) • Wir brauchten einen Raum, der total geschützt ist“/ Die medizinische Vermittlung für Asylbewerber:innen und Illegalisierte (9:43 min) • Bochumer Kulturzentrumsbewegung: Flugblatt (1981) (1:13 min) • Die Kulturzentrumsbewegung Anfang der 1980er Jahre in Bochum (10:26 min)


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