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Tschernobyl an der Oder

von Kietz-Bahnhof · Küstriner Vorland · 15 Stationen · 98:15 min · 16.05 km · Zu Fuß

1. Ein ungeheuerliches Gerücht

3:31 min
234 m

2. Politische Strahlung

7:28 min
483 m

3. Keinerlei Gefahr

7:42 min
2 m

4. Verkehr mit Giften

9:19 min
635 m

5. Die Züge verschwinden

2:23 min
4.46 km

6. Der Auftrag

8:36 min
131 m

7. Warten auf den Weltkrieg

5:30 min
29 m

8. Verschlusssache kann eigenständig vernichtet werden

4:20 min
120 m

9. Fuchs oder Igel?

6:58 min
236 m

10. Meterhoch Schweiß

7:57 min
8.39 km

11. Peron 1 - Gleis 1

5:36 min
471 m

12. Eine andere Wolke

7:32 min
349 m

13. Heiduczku

4:04 min
114 m

14. Eine unheimliche Freundschaft

6:34 min
395 m

15. Der ganz normale Unfall

10:45 min

Tschernobyl an der Oder

directions_walk

Inhalt:

Nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl kam radioaktive Strahlung 1986 nicht nur als Wolke ins Oderbruch, sondern auch auf Rädern: Auf Lastwagen, PKW und Zügen. Unter großer Geheimhaltung wurden die Fahrzeuge beim Grenzübertritt in die DDR gewaschen. Einer der Waschplätze liegt unweit des Güterbahnhofs in Kietz an der damaligen Grenze zu Polen. Doch während auf der deutschen Seite nach wie vor Gerüchte kursieren, dass Menschen wegen ihres Kontakts mit den verstrahlten Zügen an Krebs gestorben seien, scheint man auf der polnischen Seite weder von den Waschungen, noch von den verstrahlten Fahrzeugen etwas zu wissen. Wie gefährlich war die Strahlung, welche Schutzvorkehrungen gab es und wohin gelangte das verseuchte Wasser? Der Audiowalk rekonstruiert an den originalen Schauplätzen das in der DDR herrschende System aus Geheimhaltung, Kontrolle und Vertuschung, mit dem die von der Reaktorkatastrophe ausgehenden Gefahren bewusst verschleiert wurden.

Hinweise zur Benutzung:

Der Audiowalk ist in drei Kapitel gegliedert: Küstrin-Kietz, Neu Manschnow und Kostrzyn. Sie sind als
unabhängige Erzählungen und Rundgänge konzipiert, die zu Fuß abgelaufen werden können. Die drei Orte liegen jedoch relativ weit voneinander entfernt. Deshalb ist es ratsam, dazwischen ein Fahrrad, Auto oder den Nahverkehr zu nutzen.

Kapitel 1: Küstrin-Kietz - Ein ungeheuerliches Gerücht

Station 1–5
Wegstrecke: 1,5 km
Startpunkt: Bahnhofsvorplatz Küstrin Kietz
Spieldauer: ca. 30 min

Kapitel 2: Neu Manschnow - Die Waschung der Züge

Station 6–10
Wegstrecke: 1 km
Startpunkt: Oderdeich (Zugang über Ausbau West)
Spieldauer ca. 30 min

Kapitel 3: Kostrzyn - Was ich nicht weiß…

Station 11–15
Wegstrecke: 2 km
Startpunkt: Bahnhof Kostrzyn (Gleis 1)
Spieldauer: ca. 30 min

Credits:

Ein Projekt des Kietz Bahnhof/Dworzec Chyza e.V. 2023
Mit: Joachim Welke, Heidemarie Lehmann, Günter Sigmund, Melanie Arndt, Sebastian
Pflugbeil, Peter Strohbach, Gerhard Schwagerick, Ryszard Ilnicki und Janusz Korpowski
Es sprechen: Anna König und Sarah Schindler
Sprachaufnahmen: Johannes Wronka (Mixwerk)
Konzeption, Regie und Schnitt: Robert Dobe
Projektverantwortung: Jürgen Danyel
Übersetzung: Ewelina Wanke
Fotos: Holger Herschel und Jürgen Danyel
Grafik: Svenja Hinrichs
Inspiriert von: Tobias Lenel
Mit Zitaten aus Akten des Stasi-Unterlagen-Archivs, des Brandenburgischen Landeshauptarchivs und des Bundesarchivs

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

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von Kietz-Bahnhof (Kietz-Bahnhof/Dworzec Chyza e.V.)
erstellt am 2/3/23

1. Ein ungeheuerliches Gerücht

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3:31
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