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Utopie «Gutes Klima»

von TALK-WALKs · Frankfurt am Main · 9 Stationen · 43:11 min · 1805 m · Zu Fuß

1. Alexander Mitscherlich

6:35 min · Zu Alexander Mitscherlich: Wann kommen nun endlich die „Wohnärzte“ und untersuchen die Stadt auf krank machende Faktoren?
57 m

2. Kinder in der Stadt

2:07 min · Kinder in der Stadt. Oder: „Der Mensch und seine Umwelt sind untrennbar"
81 m

3. Liebst Du diese Stadt?

5:15 min · Nutze die Simon-Bolivar-Anlage wie einen Balkon und lausche noch einmal Alexander Mitscherlich.
169 m

4. Stellplätze versus Klima-Anpassung

6:14 min · Was ist den Bürgern wichtiger: Gutes Klima oder Stellplatz?
212 m

5. Leidensverteilung

4:56 min · Planung ist Leidensverteilung – es gibt keine ideale Lösung. Aber besser als diese Straße heute ginge es schon!
171 m

6. Eigennutz vs. Klimakomfort

4:20 min · Wie könnten hier alle gewinnen?
275 m

7. Depression

5:49 min · Schau dir diese Straße an, als würdest du sie das erste mal sehen, als Fremder.
518 m

8. Optimierte Kreuzung – doch wofür?

3:23 min · „… Dazu bedarf es einer Öffentlichkeit, die sich auch spirituell – und nicht nur kommerziell – selbst zu erleben versteht."
221 m

9. Wohnturm

4:32 min · In die Höhe wachsen – mit den Häusern und dem Grün.

Utopie «Gutes Klima»

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Der Klimawandel ist für manche noch eine abstrakte Diskussion, erste Anzeichen zeigen sich jedoch schon vor der Haustür: „Bewährte Baumarten wie z.B. Robinien, Platanen, Kastanien oder Bergahorn versagen zunehmend auf von Trocken­stress besonders geprägten Stand­orten. (…) Im Stadt­wald leben ganze Bestände nur noch vom Nieder­schlags­wasser, größere zusammen­hängende Trocken­perioden zeigen dem­ent­sprechende drastische Auswirkungen.“ (Stadt Frankfurt, Koordinier­ungs­gruppe Klimawandel)
Die Frankfurter Stadtpolitik und Stadt­verwaltung reagiert mit Planungen zur An­passung der Stadt an den Klima­wandel. Bereits seit Anfang der 1980er Jahre wird das Stadt­klima auf­wendig analysiert – und eben so lange schon fordern Ökologen just solche Maß­nahmen, die künftig die Aus­wirkungen des Klima­wandels in der Stadt abmildern sollen. Vor diesem Hinter­grund erinnert dieser Walk an das just fünfzig Jahre alte Büchlein Die Unwirtlichkeit unserer Städte: Anstiftung zum Unfrieden von Alexander Mitscherlich. Der „schicksals­bildende Zirkel“, wonach die Menschen zunächst Städte bauen, diese künst­lichen Lebens­räume dann aber „wie Präge­stöcke“ auf unser Ver­halten und Wesen ein­wirken, war für Mitscherlich offen­sichtlich. Ihn ärgerte, dass dabei „alle so tun, als wäre alles unstör­bar in bester Ordnung“. Und heute? Nun müssen wir uns auch noch an das vom Mensch ver­änderte Klima anpassen. Inspiriert von Mitscherlichs Haltung folgt der Walk der Frage, ob und wie auch bei kom­men­dem Klima­wandel die Lebens­qualität in der Stadt verbessert werden kann.
Startpunkt: Mitscherlichplatz; Grüneburgweg auf Höhe Fürstenbergerstraße / Liebigstraße
Streckenlänge: ca 3 km

Mit: Uwe Wahl (Stadtplanungsamt Frankfurt am Main), Wolfgang Leuschner (Mitscherlich-Initiative)
Realisiert in Kooperation mit den Partnern: BDA Bund deutscher Architekten, Regionalgruppe Frankfurt am Main; Mitscherlich-Initiative; Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main;
Regie und Aufnahmen: Bertram Weisshaar, Atelier Latent; 2015. Gemastert 2018
Sounds: CLUBbleu
Sprecher: Oliver Schmitz
Förderung: Dieser Audio-Walk »Utopie Gutes Klima« wurde möglich 
 dank der Förderung durch den Fraport Umweltfonds

TALK-WALKs (Atelier Latent)
von TALK-WALKs (Atelier Latent)
erstellt am 10/27/18

1. Alexander Mitscherlich

Zu Alexander Mitscherlich: Wann kommen nun endlich die „Wohnärzte“ und untersuchen die Stadt auf krank machende Faktoren?
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